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Nemesis : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Du biſt ein Narr, und einem Solchen iſt nicht zu rathen, noch zu helfen, ſprach er.Aber jetzt zur Sache. Um welche Stunde treffen wir im Bankge⸗ bäude?

Um elf Uhr Nachts wird die beſte Zeit ſein, verſetzte Peters.Ich werde heute Abend bis zehn Uhr im Kaſſenlokale arbeiten, und ehe ich mich ent⸗ ferne, Sorge tragen, die Riegel der eiſernen Fenſter⸗ laden zurück zu ſchieben. Der Aufwärter pflegt ſich kurz nach zehn Uhr zur Ruhe zu begeben und wird uns alſo nicht im Wege ſein.

Gut, um elf Uhr bei der Bank, erwiederte. Solms.Und wie wollen wir unſere Flucht ſichern? Welche Richtuug werden wir einſchlagen, um am ſicher⸗ ſten unſeren Verfolgern zu entgehen?

Nach vollbrachter That muß Jeder von uns für ſich ſelber ſorgen, entgegnete Peters finſter.Deine und meine Wege ſcheiden ſich von nächſter Nacht an. Ich haſſe dich, denn du haſt mit teufliſcher Bosheit mich auf die Irrwege getrieben, die mich in einen Ab⸗ grund von Verbrechen und Schande geſtürzt haben.

Wie du willſt, verſetzte Solms. ‚Trennen wir uns alſo. Ohnehin hoffe ich meine Flucht leichter bewerkſtelligen zu können, wenn ich ſie allein antrete, als mit dir und deinen beiden Kindern. Nimm dich nur in Acht, daß dieſe nicht zu Verräthern an dir werden. ¹

Sie ſind bereits entfernt und in Sicherheit, da ich ſte auf keinen Fall hier laſſen konnte, um Zeugen meiner Schmach und meines Verderbens zu ſein. Sie befinden ſich ſchon ſeit einiger Zeit bei ihrer Tante