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ordnen, und da wird ein Mal mehr nicht auffallen. Entſchließe dich, Mann, oder du biſt unrettbar dem Zuchthauſe, und deine Kinder ſind dem gränzenloſeſten Elende verfallen.“ 8 »Meine Kinder! Meine armen Kinder!“ ſtöhnte der Kaſſterer.„Ja, ſie wenigſtens ſollen nicht in Schmach und Schande untergehen! Die Erinnerung an ſie würde mich tödten, wenn ich im Zuchthauſe ſäße. Ich ſehe ein, es muß geſchehen, ich muß mei⸗ ner Kinder willen meine Seele der Hölle verſchreiben.“ »Thorheit!“ höhnte der Buchhalter.„Was iſt
Hölle? Was iſt Himmel? Wer weiß etwas Gewiſſes
davon zu erzählen? Jedenfalls ſteht feſt, daß ein Le⸗ ben im Zuchthauſe der Himmel nicht iſt! Raffe dich auf, Menſch! Dieſe Nacht noch müſſen wir die That vollbringen, und die Flucht ergreifen, um uns und unſere Beute in Sicherheit zu bringen.“
„Ja, ja, es muß ſein,“ ſtammelte der Kaſſierer. „Meine Kinder! Ich kann meine Kinder nicht dem Verderben preisgeben. Wir fliehen, fliehen weit hin⸗ weg über Land und Meer, bis wir ein Aſyl gefunden haben, wo Niemand meine Schande kennt, Niemand mit Fingern auf mich deuten kann. Aber,“— ſetzte er erſchrocken hinzu und ſtarrte ſeinen Genoſſen mit unſicherem Blicke an,—„ich vergeſſe ganz,— die Geldſchränke haben zwei Schlöſſer, und ich habe nur einen Schlüſſel; der andere befindet ſich in Verwah⸗ rung des Bankdirektors. Verloren! Unrettbar ver⸗ loren! Ich kann der Schmach und dem Zuchthauſe nicht mehr entrinnen!“
„»Und was meinſt du zu dieſem Schlüſſel hier, he?“ fragte der Buchhalter mit triumphirendem Blicke,
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