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aufgehäuft liegen, daß man Kaiſer und Papſt damit auskaufen könnte? Fortgejagt wirſt du nun doch einmal,— da wirſt du doch nicht ein ſolcher Thor ſein, mit leeren Händen zu gehen, und wohin zu gehen? Geradeswegs aus dem Bankgebäude in das Zuchthaus!“
Peters wurde, indem er dieſe Worte des Ver⸗ ſuchers anhörte, ſehr bleich, ſo bleich, wie die geweißte Decke der Stube, und ein furchtbarer Kampf des Bö⸗ ſen mit dem Guten entſpann ſich in ſeiner Seele. Bis jetzt hatte er allgemein für einen unbeſcholtenen Mann gegolten, und in allgemeiner Achtung geſtan⸗ den. Nach Ablauf von vierundzwanzig Stunden war dies vorüber, und Schmach und Schande auf ſein Haupt gehäuft, wenn er den Einflüſterungen des Buch⸗ halters Gehör gab. Seine Ehre konnte er nicht mehr retten, wohl aber ſeine Freiheit. Er rang entſetz⸗ lich mit ſich ſelbſt.
„Denke an deine Kinder!“ flüſterte ihm der Ver⸗ ſucher von Neuem zu. Sollen ſie als Bettler vor den Thüren zurückgewieſen werden, und auf einem Kehricht⸗ haufen oder in einem Straßenwinkel vor Hunger und Elend umkommen?“
Peters rang die Hände; das Herz in der Bruſt ſchien ihm zu zerſpringen, ſo ſtöhnte und ächzte er. Aber noch unterlag das gute Princip in ſeinem In⸗ nern nicht dem Principe des Böſen. 3
„Es iſt ja ein Leichtes für dich, dieſen Abend, wenn die Bank geſchloſſen iſt, wieder in das Kaſſen⸗ zimmer zu kommen,“ ziſchelte der Verſucher weiter. „Jedermann weiß ja, daß du häufig die Abende bis nach zehn Uhr dort zubringſt, um deine Geſchäfte zu


