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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Herr in einiger Verwirrung!Ein herrlicher Charakter, wahrlich! Er zwingt Einem Achtung ab.

Sie haben's getroffen, Herr von Birkenfeld,« fuhr der Landrath lächelnd fort.Fels erzwang ſich Achtung, und ich habe nie Jemanden gekannt, der ſie in höherem Grade beſeſſen hätte, als er. Ein Mann, ein Wort, das war die Zauberformel, die er anwendete, um ſolchen Erfolg zu erringen. Dabei blieb es ſich ganz gleich, ob es ſich in Betreff des Worthaltens um Kleinigkeiten oder um die größten und wichtigſten Angelegenheiten handelte. Wenn er Ihnen eine Apfelſine verſprochen hätte, und es wäre keine in ganz Deutſchland aufzutreiben geweſen, ſo hätte er keinen Augenblick Bedenken getragen, eine aus Meſſina herbei zu holen. Der Vorfall mit dem Holz⸗ händler war, im Grunde genommen, auch nur eine Kleinigkeit, aber, wenn es die Herren nicht lang⸗ weilt, ſo will ich ihnen noch einen letzten Fall mitthei⸗ len, indem es ſich um ein etwas bedeutenderes Objekt handelte.

Sie erinnern ſich, daß ich einige Male den alten Onkel erwähnte, von welchem Fels, als er für die Befreiung des Vaterlandes die Waffen ergriff, in Un⸗ frieden ſchied. Dieſer Onkel war, wie ich ebenfalls bereits erwähnte, einige Jahre nach dem Friedens⸗ ſchluſſe geſtorben und hatte ein anſehnliches Vermögen hinterlaſſen. Hier muß ich nun bemerken, daß Fels nach genommenem Abſchiede von der Armee ſeinem Onkel einen Beſuch abgeſtattet und ſich völlig mit ihm ausgeſöhnt hatte. Von Martin hörte ich ſagen, daß der alte Mann unſerem Fels das Anerbieten gemacht habe, wieder in ſeine fruͤhere Stellung bei dem Onkel