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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Wir ſind wirklich reiche Leute, wir Beide, denn Alles, was du von hier überſiehſt, dieſe Wälder, dieſe Wieſen, dieſe Ackerfluren, dieſe Mühlen, dieſe Fabriken, Alles gehört uns! Wie glüͤcklich bin ich, mein alter Paul, daß Gott ſo meinen Fleiß geſegnet hat. He, Martin, hörſt du nicht, freueſt du dich nicht? Wir werden fort⸗ an unſer Drei ſein, und du wirſt noch einen Herrn mehr zu bedienen haben!

Der ehrliche Burſche betrachtete mich mit wahrer Wonne, und ſtreckte mir beide Hände entgegen. Ich konnte mich nicht enthalten, ſie zu ergreifen und ihn an meine Bruſt zu ziehen.

So iſt's recht!« ſagte Fels.Ich ſehe ſchon, Paul, du biſt noch ebenſo der Alte, wie wir. Jetzt wollen wir aber auch ein Leben führen, wie die lieben Engelein im Himmel. Vor allen Dingen indeß, Mar⸗ tin, beſorge Eſſen, Trinken, Alles, was das Haus her⸗ gibt, und nachher Paul, da erzählſt du uns, wie es dir ſeit der Trennung ergangen iſt. Vertrieben aus der Heimath! Armer Junge, was werde ich hören müſſen! Und welche Vorwuͤrfe mache ich mir, nicht ſchon früher an dich geſchrieben zu haben, da du ja nicht wußteſt, in welchen Erdenwinkel mich das Schick⸗ ſal verſchlagen hat. Aber wer konnte auch ſo etwas denken! Vertrieben! In der Welt umher irrend! Hätt' ich das ahnen können! Ich glaubte dich im ruhigen Beſitz deiner Güter, und wollte hier erſt ein wenig in Ordnung kommen, ehe ich dich zu mir einlud! Indeß gleichviel, du biſt da, und das iſt Alles, was ich zu meinem Glücke noch verlange.

Mariin brachte mittlerweile herbei, was Küche und Keller hergeben wollten, und rührend war es zu ſehen,