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mindeſte Bedenken zu tragen, denn ich habe mit Hülfe Ihres Geldes ein beſſeres Geſchäft gemacht, als Sie!« Ich ſah wohl ein, daß ein fortgeſetzter Widerſtand von meiner Seite den Oberſt nur aufbringen würde, und fügte mich ihm alſo mit herzlichem und tiefempfun⸗ denem Danke, in welchen ſich Bewunderung mit ſeiner Seelengröße miſchte.„Was wird aber Herr von We⸗ ſtern ſagen, wenn er das erfährt!“ rief ich unwillkühr⸗ lich aus. yEr wird, wie es ſchon öfter geſchehen, bitter be⸗ reuen, daß er ein Mann ohne Grundſätze iſt,“ erwie⸗ derte der Oberſt trocken.„Wir haben nichts weiter mit ihm zu ſchaffen. Fuͤr jetzt ſehen Sie nur die Rech⸗ nung nach; ich denke, Sie werden Sie richtig finden.“ Es blieb mir nichts übrig, als ſeiner Weiſung zu folgen. Wie ich aus der Rechnung erſah, hatte der Oberſt mit der gewiſſenhafteſten Sorgfalt ſämmtliche Ausgaben und Einnahmen notirt, und aus der Reihen⸗ folge der verſchiedenen Anſätze erkannte ich erſt, welchen bedeutenden Umfang ſeine verſchiedenen Anlagen ſchon gewonnen hatten. Wenn das ſo fortging, mußte er in wenigen Jahren ein ſteinreicher Mann werden. Der Nutzen, den er aus den Waldungen gezogen, die wir faſt für werthlos gehalten hatten, war ungeheuer, und noch hatte er nicht den zehnten Theil davon niederge⸗ hauen und zu Brettern zerſägt oder zu Pottaſche ver⸗ brannt. Auch ſeine Aecker und Wieſen gaben bereits reichen Ertrag, und verſprachen in der Zukunft noch größeren. Kurz, der Oberſt war ein gemachter Mann, wie man ſo im Leben zu ſagen pflegt, und ich konnte
ihm aus vollem Herzen zu dem Ankaufe des Gutes
Glück wünſchen.


