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jungen Herrn kennen, wenn er einmal ein Wort ge⸗ ſprochen hat, ſo ſteht das für die Ewigkeit. So nun auch in dieſem Falle. Bei ihm kann man recht ſagen: Ein Mann, ein Wort! Als der Onkel ihn ſo entſchloſſen ſah, ſo gab er endlich jeden Widerſtand auf, traf in ſeinem Zorne aber auch Maßregeln, die hart genug waren. Er verſagte dem Neffen jede Unter⸗ ſtützung, verſicherte ihm, daß er keinen Heller jemals von ihm zu erwarten habe, und hieß ihn zum Henker gehen. Es war hart, wie geſagt, denn der alte Herr iſt ein ſchwer reicher Mann, und da er keine Kinder hat, ſo galt der junge Herr Heinrich bis dahin für ſeinen einzigen Erben. Gleichguͤltig mochte ihm das wohl nicht ſein, dem Herrn Fels, aber er hielt es für ſeine Pflicht, dem Vaterlande zu dienen, und ſo ging er. Acht Tage ſpäter folgte ich ihm, und kam matt, hungrig und müde in Breslau an. Die wenigen Tha⸗ ler, die ich vom Hauſe mitgenommen, waren bald aus⸗ gegeben, und zum Unglück wollte es mir nicht gelin⸗ gen, Herrn Fels ausfindig zu machen. Auch zum Soldaten wollte man mich nicht haben, und ſo ging es mir denn die letzte Zeit über herzlich ſchlecht, bis ich heute Abend meinem jungen Herrn auf der Straße begegnete. Das war eine Freude! Nun wußte ich, daß mir geholfen werden würde, und Sie haben ja ſelbſt gehört, daß ich mich in meiner Hoffnung nicht täuſchte. Er hat verſprochen, mich anzubringen, und das iſt ſo gut, als ob es ſchon geſchehen wäre!“« „Wer weiß,“ entgegnete ich mit bedenklicher Miene. »Seine Empfehlung iſt zwar nicht ohne Einfluß, aber man wird immer darauf beſtehen müſſen, daß du deine Ausrüſtung aus eigenen Mittel beſorgſt. Iſt Herr


