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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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er würde mir wohl behuüͤlflich ſein, wenn es mir nur gelänge, ihn ausfindig zu machen..

»Du kannteſt ihn alſo damals ſchon ziemlich genau?« unterbrach ich ihn..

»Nun, freilich wohl! Ich war ja Markthelfer im Handelshauſe ſeines Onkels, und wußte die ganzen Geſchichten, die zwiſchen dieſem und ſeinem Neffen vor⸗ gefallen waren.

Was für Geſchichten denn? Sind es Ge⸗ heimniſſe?

J Gott bewahre! Wir wußten's Alle, die Buch⸗ halter, die Ladendiener, die Markthelfer und Auslaufer, Jeder wußt' es. Der alte Herr war nämlich ſehr böſe auf den Herrn Heinrich, weil der durchaus unter Die freiwilligen Jäger und in den Krieg gehen wollte. Das gab verſchiedene Male harte Auftritte. Der alte Herr ſagte:Ich kann dich nicht entbehren, das Ge⸗ ſchäft geht zu Grunde! Und Herr Heinrich ſagte: »Das Vaterland verlangt unſeren Arm, und das Va⸗ terland geht dem Geſchäft vor! Sie konnten nicht einig darüber werden, und der Alte drohte ſogar, ſei⸗ nen Neffen zu enterben, wenn er ſich nicht in ſeinen Willen fügen würde. Aber das machte gar keinen Eindruck auf Herrn Heinrich.Sie können thun und laſſen, und mit Ihrem Eigenthum ſchalten und walten, wie Sie wollen, Onkel, ſagte er.Aber wenn Sie glauben, daß alle Reichthümer der Welt mich dazu be⸗ wegen könnten, meine Ehre in die Schanze zu ſchla⸗ gen, ſo täuſchen Sie ſich in mir. Mein Platz iſt in den Reihen der Vertheidiger des Vaterlandes, und ich⸗ werde gehen, mag darauf erfolgen, was da wolle! Nun werden Sie ſchon wiſſen, Herr, da Sie unſeren