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ſchaffen. Sei ganz unbeſorgt, du ſollſt ſo gewiß Sol⸗ dat werden, wie ich es bin. Und nun gute Nacht— hier wohne ich.“
Er ſchüttelte ſeinem Begleiter die Hand, und ſchlüpfte dann in die Thür eines kleinen Hauſes. Martin blieb noch einige Augenblicke vor der Thür ſtehen, und ſchien unſchluͤſſig, was er thun ſollte.
„Der gute Herr!« hörte ich ihn murmeln.„So war er immer! Das Letzte gibt er her, wenn er hel⸗ fen kann!«
Plötzlich machte er rechtsum und kam die Straße wieder herauf. Er mußte dicht an mir vorbei, und da grade an der Stelle, wo ich ſtand, eine Straßenlaterne brannte, ſo konnte ich nicht nur ſeine Geſtalt, ſondern auch ſein Geſicht deutlich ſehen. Es war ein junger, etwa zwanzigjähriger Burſche mit hübſchem, gutmüthi⸗ gem Geſicht, aber bleichen Wangen, die von Noth und Entbehrung zeugten. Seine Kleidung war alt und abgetragen, aber doch reinlich und in ziemlich gutem Stande erhalten. Nur paßte der leichte Pnn nenn aus dem ſie gefertigt worden, wenig für die noch im⸗ mer kalte und rauhe Jahreszeit.
Mein Entſchluß, als der Burſche an mir vorüber⸗ gegangen war und ich ihn gemuſtert hatte, ſtand im Nu feſt. So viel hatte ich ſchon errathen können, daß Fels Antheil an dem Burſchen nahm, und ihn offen⸗ bar in früheren Zeiten ſchon gekannt haben mußte. Daß er Soldat werden wollte, und daß ihm ſowohl, wie Fels, die Mittel fehlten, ihn auszurüſten, hatte ich gehört. Daß der Verſuch, den Hauptmann Walden⸗ burg zur Annahme und Ausrüſtug des Burſchen zu bewegen, Pehlſcage wirde, vermuthete ich ſehr ſtark,
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