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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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3Aber wenn er's Ihnen nun auch abſchlägt, Herr els?2

Es dauerte einige Augenblicke, bis eine Antwort auf dieſe ängſtliche Frage erfolgte.Nun denn, Mar⸗ tin,« ſagte Fels endlich in entſchloſſenem Tone,ſo müſſen wir auf andere Weiſe zu helfen ſuchen. Du haſt mein Wort, und damit genug. Ein Mann, ein Wort, du kennſt mich.«

»Oh, nun bin ich ſchon ganz ruhig und zufrieden, Herr Fels! ſagte der Burſche voller Freude.Ich weiß wohl, daß eher der Himmel einſtuürzt, als daß Sie Ihr Wort nicht halten. Nun iſt Alles gut! Und Sie ſollen ſehen, Herr Fels, daß ich Ihnen als Sol⸗ dat keine Schande machen werde!

»Das hoffe ich, mein Junge, ſonſt würde ich mir keine Mühe geben, dich anzubringen. Aber was haſt du für heute Abend vor?

Nichts, Herr Fels. Ich werde mir nur wieder eine Schlafſtelle hinter einer Gartenmauer oder ſonſtwo auswählen, und morgen ſuch' ich Sie dann wieder auf.

Armer Junge, armer Junge! murmelte Fels vor ſich hin.Mit leerem Magen im Freien ſchlafen, das iſt hart. Leider kann ich dich nicht in mein Quartier mitnehmen, denn es iſt nur klein und meine Wirthin iſt außerdem ein zänkiſches, altes Weib und würde es nicht leiden, daß ich einen Schlafkameraden mitbrächte, aber da nimm, es ſind vier Groſchen, die Hälfte von meinem ganzen Vermögen. Kaufe dir ein Abend⸗ eſſen und ſieh' zu, daß du noch einen Groſchen zur Schlafſtelle uͤbrig behältſt. Man hat mir geſagt, daß es Quartiere dieſer Art hier gäbe. Und morgen früh komm zu mir. Wir müſſen dann ſehen, wie wir Rath