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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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begreifen. Aber verliere nur den Muth nicht, es wird Alles noch gut gehen.

Ach, ich kann es nicht glauben, Herr Fels, er⸗ wiederte der Andere in betrübtem Tone.Alle mög⸗ liche Mühe habe ich mir ſchon ſeit drei Tagen gege⸗ ben, von Pontius zu Pilatus bin ich gelaufen, aber überall abgewieſen worden. Die Herren Offtziere ſag⸗ ten, das Geld ſei zu knapp, um alle Freiwilligen aus⸗ zurüſten; es fehle noch am Nöthigſten, ſogar an Ge⸗ wehren, und wenn ich daher nicht aus eigenen Mitteln Waffen und Montur beibringen könne, ſo ſei man in die Nothwendigkeit verſetzt, meine Dienſte zurückweiſen zu müſſen.

Das iſt freilich nur zu wahr, ſagte Fels langſam und bedächtig.Unſer guter König kann unmöglich für Alles ſorgen, da muß das Lunze Land und jeder Einzelne nach ſeinen Kräften helfen Doch gleichviel, Rath geſchafft muß werden.Leute, wie du biſt, kann das Vaterland gebrauchen. Sei gutes Muthes, mein Junge. Ich werde morgen zu meinem Hauptmann gehen und mit ihm ſprechen. Er iſt mir zugethan, und vielleicht gelingt es mir, ihn günſtig für dich zu ſtimmen.

Welcher Hauptmann iſt es, Herr Fels?«

Der Hauptmann Waldenburg, ein braver Mann!«

Ach, bei dem war ich ſchon, Herr Fels! Aber er hat mich eben ſo gut, oder vielmehr eben ſo ſchlimm abgewieſen, wie die anderen Herren. Das wird Ihnen nichts helfen, Herr Fels!

Ich ſage ja auch nicht, daß ich für den Ausgang bürge, ſondern nur, daß ich einen Verſuch machen will, und das ſoll auf alle Fälle geſchehen.