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Vaters gemäß, meine Studien beginnen ſollte, eilte ich vom Gymnaſium nach Hauſe, um hier die Mittel zu meiner Ausrüſtung zu erlangen. Mit Bereitwilligkeit wurden ſie gegeben, denn der Vater freute ſich meines Entſchluſſes und lobte ihn. Vollſtändig bewaffnet und uniformirt, und genügend mit Gelde verſehen, verließ ich auf einen prächtigen Rappen, den der Vater ſelber mit Kenner⸗Augen mir auserleſen hatte, die Heimath, und eilte ſo ſchnell ich konnte, ohne mein Pferd zu ruiniren, nach Breslau. Schon am dreißigſten März kam ich dort an, meldete mich ſofort zum Eintritt in ein Corps der freiwilligen Jäger, und wurde ohne Umſtände eingereihet. Unverzüglich begannen auch die Waffenübungen, und bereits nach vierzehn Tagen konnte unſere Abtheilung, wohl einexercirt, nach Sachſen ab⸗ gehen, um zu dem Blücher'ſchen Heere zu ſtoßen. Wohlgemuth rückten wir aus, und Keiner befand ſich unter unſerer ganzen Schaar, deſſen Herz nicht mit heißer Sehnſucht nach dem Zuſammentreffen mit dem Feinde geduürſtet hätte.
Es verſteht ſich von ſelbſt, daß wir Alle mit ein⸗ ander als gute Kameraden treu zuſammen hielten, doch befand ſich unter den Hunderten meiner wackeren Kampf⸗ genoſſen beſonders Einer, mit welchem ich die innigſte Freundſchaft geſchloſſen hatte. Er hieß Fels, Heinrich Fels, und ein eigenthümlicher Zufall hatte uns ſchnel⸗ ler miteinander bekannt und vertraut gemacht, als es bei ſeinem äußerlich kalten und verſchloſſenen Weſen ſonſt wohl der Fall geweſen ſein würde. Er war einige Jahr älter als ich, an demſelben Tage mit mir in Breslau angekommen und mit derſelben Jäger⸗Ab⸗ theilung einexercirt worden, welcher auch ich zugewieſen


