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opferte ſie es, um den Erlös armen Freiwilligen zu⸗ kommen zu laſſen. Sie erreichte ihren edlen Zweck herrlicher, als ſie geahnt hatte. Schnell verbreitete ſich die Kunde von ihrer ſchönen That; ihr Haar wurde in Ringe, Nadeln und andere goldene Zierrathen gefaßt, und Viele drängten ſich herzu, um ein ſolches Andenken zu erhalten. Der Verkauf brachte eine anſehnliche Summe ein, welche zur Freude der hochherzigen Pa⸗ triotin zu dem beſtimmten Zwecke verwendet wurde. Gpoldene Trauringe wurden außerdem aus allen Gegenden des Landes zu Tauſenden hergegeben, und Jeder, der einen brachte erhielt dafür einen eiſernen Ring mit der Inſchrift: Gold gab ich für Eiſen 1813. Frauen und Mädchen aus allen Ständen, ſelbſt aus den hoöchſten, nähten Uniformen, Mäntel, Hoſen, Hemden und zupften Wundfäden für die Verwundeten, und überhaupt waren unſere edlen deutſchen Frauen mit einem Feuer für die Sache des Vaterlandes ent⸗ brannt, dem an Glanz und Gluth kaum etwas gleich⸗ kommt, was die Geſchichte der Völker berichtet.
Doch genug von dieſen Tagen des Ruhmes und der Ehren! Uns Allen leben ſie noch friſch in der Er⸗ innerung, und ich wollte ja auch nicht von ihnen, ſon⸗
dern von etwas Anderem erzählen, das eben nur eine
kleine Epiſode in dem Gange jener Bewegungen bildet. Nur wird man unwillkührlich, wenn man jener großen Zeit gedenkt, wieder von der alten Begeiſterung er⸗ griffen und fortgeriſſen.
Nun denn, als der Ruf des Königs unſere Herzen bis auf den Grund erſchütterte, ſäumte ich natürlich keinen Angenblick, ihm Folge zu leiſten. Anſtatt zur Univerſität zu gehen, wo ich, der Anordnung meines
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