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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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dann, wenn es nichts mehr zu naſchen gab, in mäch⸗ tigen Sätzen zu ihrer gewöhnlichen Lagerſtätte zurück.

Einige von den Gäſten beluſtigten ſich in dieſer Weiſe mit den edeln, ſchönen Thieren; Andere wieder fütterten die Schwäne und wilden Enten auf dem Wei⸗ her; und noch Andere begaben ſich in die Gewächs⸗ häuſer des Landrathes, welche weit und breit in der Gegend berühmt waren. Auch ſie zählten zu ſeinen beſonderen Liebhabereien, und da er reich genug war, um keine Ausgabe dafür zu ſcheuen, ſo befanden ſie ſich allerdings in einem höchſt vortrefflichen Zuſtande. Man erfreute ſich an der Pracht und Blüthenfülle der Tauſende von Blumen und Pflanzen, zu denen alle Himmelsſtriche der Erde ihren Beitrag geliefert hatten, bis endlich ein Trompetenſtoß von dem Wohnhauſe her verkündigte, daß der Landrath ſeine Gäſte zum Kaffee erwarte. In der großen, luftigen und ſchattenkühlen Verandah vor dem Hauſe traf die ganze Geſellſchaft wieder zuſammen, und ſetzte ſich um den runden Tiſch, auf welchem die vergoldeten Taſſen funkelten.

Es war hier ein gar behaglicher und gemüthlicher Platz mit der reizendſten Ausſicht auf den Park mit ſeinen ſchönen Baumgruppen, ſeinen grünen Wieſen⸗ flächen und dem ſilbernen Waſſer⸗Spiegel des Weihers, auf welchem die Schwäne ihre glänzenden Furchen zo⸗ gen. Man freute ſich dieſer köſtlichen Ausſicht, man ſchlürfte den vortrefflichen Kaffee, der aus ſilbernen Kannen in die Taſſen ſtrömte, man rauchte eine duf⸗ tende Havannah⸗Cigarre dazu, man plauderte in der vergnüglichſten Weiſe, bis bei einer kleinen Pauſe im Geſpräch plötzlich der Gerichtspräſident ſeine Stimme erhob und über den Tiſch hinweg fragte:Aber wie

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