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Ein Mann, ein Wort : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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iſt nicht ſchön von Ihnen! Sie verſprachen mir doch&&

»Was ich verſprach, habe ich pünktlich gehalten, denn wie Sie ſehen, iſt mein Gedeck noch unberührt,« fiel ihm Herr von Werder in die Rede.Aber was Sie anbetrifft, mein lieber Baron, ſo wollen Sie ſich

gaben, ſpäteſtens um ein Uhr hier zu ſein. Und jetzt ſehen Sie nach der Uhr und überzeugen ſich, daß der Zeiger bereits auf ein Viertel über zwei ſteht. Neh⸗ men Sie mir's nicht übel, Herr von Birkenfeld, aber Sie müſſen zugeben, daß es unhöflich von mir geweſen ſein würde, wenn ich die ganze Geſellſchaft uns Beider allein wegen hätte halb verſchmachten laſſen!«

»Uebel nehmen?« erwiederte der Baron ganz de⸗ müthig und zerknirſcht.Mein Gott, beſter Herr Land⸗ rath, ich ſehe ja wohl ein, daß die ganze Schuld allein auf meiner Seite iſt, und bitte tauſend Mal um Ver⸗ zeihung! Aber meine kleine Ueberraſchung iſt mir nun vollſtändig verdorben.

»Was für eine Ueberraſchung hatten Sie mir denn zugedacht?«, Ach, es iſt nicht der Mühe werth, noch ein Wort darüber zu verlieren, da ich ja doch nun einmal post festum gekommen bin, ſagte der Baron erröthend. »Gleichviel, wir müſſen's erfahren! Beichten Sie

Buße an.

ſchuldigung meines Verſpätens dienen, erwiederte Baron Birkenfeld.So hören Sie denn, meine Herrſchaften. Ich wünſchte zur Feier des Geburtstages unſeres all⸗

gütigſt erinnern, daß Sie mir das feſte Verſprechen

alſo, und ſehen Sie dieſe Beichte als einen Theil ihrer

»Nun ja, und zugleich mag ſie mir zu einiger Ent⸗