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ſeine Lippen; ſonſt aber war ſein Geſicht ruhig, ſein Auge hell, ſeine Miene gefaßt.
»Gott ſei Dank, du haſt alſo den Schlag überſtan⸗ den,“ ſagte Frau Kilian.„Das Schwerſte iſt über⸗ wunden, wie ich ſehe.«
»Sie haben recht, Frau Kilian,« erwiederte Fritz. „»Ich habe meinen Entſchluß gefaßt, und das war aller⸗ dings das Schwierigſte in meiner Lage. Noch lange habe ich geſtern hin und her überlegt, Alles erwogen, Alles überdacht, bis ich endlich in's Klare kam. Der Schuldirector bot mir geſtern eine Hauslehrer⸗Stelle an, die mir für ein paar Jahre eine gute Stellung ſicherte. Geſtern Abend ſpät ſchwankte ich noch, ob ich ſie an⸗ nehmen ſolle, oder nicht,— heute früh bin ich ent⸗ ſchloſſen, daß ich es nicht thue!«
„»uUnd was willſt du thun, Fritz?«
»Nach Halle gehen, ſtudieren, und mich durchſchla⸗ gen, ſo gut ich kann,« antwortete er mit feſter Stimme. »Das iſt der einzige Weg, auf dem ich mein Ziel er⸗ reichen kann: ein ſorgenfreies Alter für meine Mutter.“
»Aber, Fritz, wie willſt du das durchführen, ohne Geld, ohne Bekanntſchaften, ohne Unterſtützung irgend einer Art?«
Das weiß ich freilich nicht, aber das weiß ich,
daß ich lieber Alles entbehren, als von meinem Ziele abweichen will. Unterliege ich, nun denn, ſo iſt es Gottes Wille! Aber trotz Allem und Allem hoffe ich, es werde mir gelingen, mich durchzuſchlagen!«
»Du wirſt aber doch wenigſtens noch eine Nachricht von Hauſe abwarten, Fritz?«
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