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für meine Zukunft zu legen. Die paar Jahre werden entfliegen, und wenn es mir dann ſpäter einmal beſſer ergeht, ſo wird es mir auch um ſo beſſer behagen!“
»Wohlan denn, ſo zieh' in Gottes Namen,“ ſagte der Director gerührt.„Ich glaube ſelbſt, du haſt das beſſere Theil erwählt, und ich will von Herzen wün⸗ ſchen, daß du dein Ziel trotz aller Hinderniſſe erreichen werdeſt.„Geh' alſo nach Halle. Dort wirſt du Wei⸗ teres von mir hören!“
3 Fritz ging und kehrte nach ſeiner Wohnung zu Frau Kilian zurück. Hier wartete Zweierlei auf ihn, nämlich ſein Freund Rudolph von Zwingenberg und ein Brief aus ſeiner Heimath,— von dem Pfarrherrn in Krippen⸗ feld, wie Fritz an der Handſchrift und dem Siegel er⸗
kannte. Rudolph war gekommen, um Fritz mit in ſeine
Wohnung zu nehmen, denn er beabſichtigte, die berühmte
Forſt⸗Akademie in Tharandt zu beziehen, um ſich dort auf ſeinen künftigen Beruf, die Verwaltung ſeiner großen
Forſten und Domänen, vorzubereiten, und ſeine Abreiſe war auf den folgenden Morgen in aller Frühe feſtge⸗ ſetzt. Den letzten Abend wollte er in Geſellſchaft ſeines beſten Freundes verbringen.
„Lies nur erſt deinen Brief,“ ſagte er, als Fritz ihn⸗
herzlich begrüßte und den Brief bei Seite legen wollte.
„Nachher mußt du mit zu mir kommen. Ich erwarte
noch zwei von unſeren guten Freunden, damit wir den
letzten Abend meines Hierſeins fröhlich verplaudern.“ Fritz erbrach den Brief, las ihn flüchtig durch, und
legte ihn dann auf das Fenſterbrett.
„Gute Nachrichten?« fragte Rudolph.
„»Nichts Beſonderes weiter,“ erwiederte Fritz.„Der
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