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Man muß sich durchschlagen : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
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ja hingehen, und habe ich einmal die Kanditats⸗Prü⸗ fung beſtanden, ſo kann ich eine Stelle als Hauslehrer ſuchen, und dann bin ich bis auf Weiteres geborgen. Nur muthig und unverzagt, denk' ich! Gott hat bis hierher geholfen, Er wird auch weiter helfen!

»Nun, ich ſehe ſchon, du haſt ein tapferes Herz, und dein Plan iſt am Ende durchzuführen, wenn auch freilich nur mit großen Entbehrungen und Anſtrengun⸗ gen, ſagte der Director nach kurzer Ueberlegung.Ich hatte eigentlich einen anderen Vorſchlag für dich. Eine

fremde Herrſchaft hat ſich an mich gewendet, ihr einen

Hauslehrer zu verſchaffen, und obwohl du eigentlich noch zu jung biſt, um ſchon als Lehrer aufzutreten, ſo hätte ich dich doch zu der Stelle empfohlen, weil ich weiß, daß deine Kenntniſſe und dein Pflichteifer den Feh⸗ ler der mangelnden Jahre auszugleichen wiſſen würden. Es handelt ſich um eine Stelle in Riga bei einer ade⸗ ligen Familie. Sie trägt dreihundert Thaler jährlichen Gehalt bei ganz freier Station, und die Hauptbedingung iſt, daß du dich verpflichten müßteſt, fünf Jahre dort zu bleiben.

Fritz ſchüttelte den Kopf.

Der Vorſchlag iſt ſehr lockend, namentlich für mich in meinen Verhältniſſen, ſagte er.Aber wenn ich ihn annähme, würde ich meine ganze Zukunft in Frage ſtellen. Was ſollte ich nach fünf Jahren anfangen? Ich müßte eben wieder eine Stelle als Hauslehrer ſuchen, und könnte nie im Leben ſelbſtſtändig werden! Nein! Ich bin Ihnen herzlich dankbar, Herr Director, daß Sie an mich gedacht haben, aber ich ziehe doch vor,

lieber ein paar Jahre zu entbehren, und ſelbſt Hunger zu leiden, um mir ein d feſtes und ſicheres Pundan t

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