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deines Sohnes genommen? Eine Summe von zwei⸗ tauſend Thalern, richtig angelegt und gewiſſenhaft ver⸗ waltet, müßte unter allen Umſtänden genügen, die Koſten von Eduards Erziehung und Ausbildung zu beſtreiten.“
.„Ja, ja, die Sache ſcheint ihr Gutes zu haben,“ verſetzte der Regiſtrator.„Indeß, auch gut Ding will.* überlegt ſein, und ſechzig Thaler alljährlich ſind auch ein ſchönes Geld!“
„O, wenn du nur wollteſt, Carl,“ ſagte die Frau lebhaft,—„ich würde gern ſparen, und gern mir jedes Vergnügen verſagen, um jedes Jahr die nöthige Summe zu erübrigen.“
„Ja, ja, du biſt ein gutes Weib, liebe Anna,“ 3 nickte der Regiſtrator.„Bei alledem kommt es mir vor,— als ob du ein wenig zu ſehr für dieſe Angelegenheit eingenommen wäreſt. Laß mir Zeit, alles in Ruhe zu überlegen. Später will ich dir meinen Entſchluß mit⸗ theilen. Sechzig Thaler jedes Jahr, macht in zehn Jahren ſechshundert, und wenn ich ſie Jahr für Jahr in die Sparkaſſe trage und Zins auf Zins ſtehen laſſe, kommt noch mehr heraus. Und dieſe Summe würde uns unverloren bleiben, während im anderen Falle die
ganzen Einzahlungen zum Fenſter hinaus geworfen ſein könnten. Du haſt nur die Eine Seite im Auge, daß ich ſterben könnte. Wie nun, wenn nach zehn oder zwölf Jahren unſeren Eduard ein früher Tod ereilte? Dann wären unſere Erſparniſſe ohne Nutzen verſchwen⸗ det worden. Die Jugend iſt eben ſo wenig unſterblich, wie das Alter.“
„Wohl wahr,« erwiederte Frau Anna,—„indeß,
wenn dieſer traurige Fall, was Gott verhüten möge,
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