den; und von ſeiner guten Laune die heiteren Blicke,
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noch einige Stühle, und neben der Thür, die vermuth⸗ lich in das Schlafgemach führte, ein handfeſter mächti⸗ ger Schrank von dunklem, ähnlich wie die Kommode geſchnitztem Holze, der augenſcheinlich zur Aufbewah⸗ rung von Wäſche und Kleidungsſtücken diente. Das war die ganze äußere Einrichtung,— nicht koſtbar ge⸗ rade, aber bürgerlich ſolid und bequem.
An dem Morgen nun, wo die liebe Sonne mit neugierigen Blicken in dieſes gemüthliche Wohnzimmer hinein ſchaute, ſaßen auf dem Sopha, in der einen Ecke der Regiſtrator Heimberger, und in der anderen Frau Anna, ſeine Gemahlin, beim Frühſtuͤck. Trotz der Einfachheit deſſelben— es beſtand nur aus Kaffee, Milch und friſchem Weißbrod— ſchien es dem Herrn Regiſtrator vortrefflich zu munden. Mit ſichtlichem Behagen ſchlürfte er von Zeit zu Zeit ein Schlückchen des bitteren aromatiſchen Getränkes, und verzehrte dazu ein paar Mundſemmeln, deren ſcharf gebackene Rinde unter ſeinen geſunden Zähnen wie Glas zerſplitterte. Seinem Ausſehen nach war er ein Mann in der letz⸗ ten Hälfte der dreißiger Jahre. Trotz ſeines blaſſen Geſichtes, das wie mit feinem Aktenſtaube bezuckert ſchien, erfreute er ſich dennoch einer guten Geſundheit. Wenigſtens ſprach dafür ſein lebhaftes, glänzendes Auge und ſeine ganze rüſtige und kraftvolle Geſtalt, ſowie auch durchweg ſeine Vergangenheit, denn ſo lange er lebte, war er noch nicht ein einziges Mal krank ge⸗ weſen, hatte noch nicht ein einziges Mal den Doctor oder Apotheker in Nahrung geſetzt. Von ſeinem guten Appetite zeugten die Mundſemmeln, die mit wunder⸗ ſamer Schnelligkeit zwiſchen ſeinen Zähnen verſchwan⸗


