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Ein Königssohn : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Dumangin bei ihm ein, um ſich mit ihm zuſammen in den Thurm zu begeben. Als ſie daſelbſt ankamen, 2 hörten ſie, der Knabe, deſſen Schwäche außerordentlich zugenommen hatte, wäre nach den gewöhnlichen Ein⸗ reibungen und dem Einnehmen der Arznei in Ohnmacht geſunken, welche ſein nahes Ende hätte befürchten laſſen. Er hatte ſich indeſſen ein wenig wieder erholt, als die Aerzte zu ihm hinaufkamen. Doch ſahen ſie wohl, daß alle ihre Kunſt nichts gegen ſeine Krankheit auszurich⸗ ten vermochte. Sie erlaubten ein Glas Zuckerwaſſer, wenn der Knabe, deſſen Mund heiß und trocken war, zu trinken verlangen ſollte, und zogen ſich dann mit dem ſchmerzlichen Gefühl ihrer Ohnmacht zurück. Herr 3 Pelletan war der Meinung, der junge Prinz werde den folgenden Tag nicht überleben; Herr Dumangin glaubte ſein Ende ein wenig entfernter. 8 Sie waren unter ſich übereingekommen, daß der Doctor Pelletan den Kranken am nächſten Tage früh um acht Uhr, und Doctor Dumangin ihn um eilf Uhr beſuchen ſollte. Als Gomin Abends zur Zeit des Nachteſſens in das Zimmer des Prinzen trat, war er ſehr angenehm überraſcht, das kranke Kind ein wenig beſſer zu finden. Seine Geſichtsfarbe ſchien ihm klarer, ſein Auge leb⸗ hafter, ſeine Stimme ſtärker. Sie ſind es! ſagte er ſogleich zu ſeinem Aufſeher mit einer Bewegung, welche ſein Freude, ihn zu ſehen,

ausdrüͤcken ſollte. Endlich leiden Sie alſo weniger?« ſagte Gomin ſ zu ihm.

Weniger! erwiederte der Knabe ſanft. Das verdanken Sie dieſem Zimmer, antwortete