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der Königin trennte. Thüren ähnlicher Art hatte man auch in den Gemächern der königlichen Familie an⸗ bringen laſſen, und man öffnete ſie ſämmtlich durch Schlüſſel, welche man ohne irgend eine Beſchwerde bei ſich führen konnte. Endlich hatte man ſich auch die Möglichkeit geſichert, durch eine ſeit langer Zeit geſchloſſene Thür zu gehen, da man Sorge getragen hatte, ſie durch einen Schrank zu verdecken, der ſich von beiden entgegengeſetzten Seiten öffnen ließ und alſo die Thür maskirte, ohne den Durchgang zu ver⸗ hindern. Durch dieſe Thür konnte man von einem Zimmer in ein anderes gelangen, aus dem man dann aus dem Inneren des Schloſſes in's Freie trat. 4. Am 20. Juni um zehn Uhr Morgens ging der kleine Dauphin in ſeinen am Ende der Tuilerien ge⸗ legenen Garten; um elf Uhr begab ſich die Königin mit ihrem Gefolge in die Meſſe, und befahl bei der Rückkehr aus der Kapelle, man ſolle Abends um fünf Uhr ihren Wagen bereit halten. Der übrige Tag verging wie gewöhnlich, nur bemerkte die ältere Schweſter des Dauphin, daß ihre Aeltern ungewöhnlich aufge⸗ regt erſchienen und theilte dieſe Bemerkung ihrem Bruder mit. Um fünf Uhr fuhr die Königin mit ihren Kindern ſpazieren, und nahm dieſe Gelegenheit wahr, ihnen einzuſchärfen, ſich durch nichts beunruhigen zu laſſen, was ſie im Laufe des Abends und der Nacht auch ſehen möchten. Die Kinder waren verſtändig genug, die Abſicht ihrer Mutter zu begreifen, und der kleine Dauphin gab ihr die Verſicherung, daß ſie in Betreff Seiner ganz ruhig ſein könne.
Nachdem der König mit ſeiner Familie zur ge⸗


