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auch die vermeintliche Erſcheinung ſeines Freundes Daniel geweſen war. Trotzdem that es ihm wohl, die innige Ueberzeugung hegen zu können, daß ſein alter Daniel von ganzem Herzen ſein ‚Amen“ zu dem Ge⸗ bete geſprochen haben würde, wenn er es vernommen hätte. Entſchloſſen, nie wieder in die Spielhöhle zu⸗ rückzukehren, verwahrte er die ihm anvertrauten Gelder wieder, riegelte von innen ſeine Stubenthür zu, und warf ſich auf ſein Bett, um Ruhe und Beſchwichtigung ſeiner aufgeregten Gefühle zu ſuchen. Aber lange fand er den Schlaf nicht, und außerdem wurde er auch noch durch Theodor geſtört, der ihm einen unwillkommenen Beſuch abſtatten wollte. Er klopfte heftig an die Thür und rief ihn mit Namen.
„„Was willſt du? fragte Valentin. ‚Laß mich in Frieden, ich bitte dich.“
„„Unſinn!é ſchrie Theodor zurück. ‚Wo bleibſt du ſo lange? Beeile dich, die Bank hat immer noch Un⸗ glück, und wenn du zögerſt könnte leicht der günſtigſte Augenblick vorüber gehen.“.
„Ich werde nicht nach dem Spielhauſe zurückkehren, niemals!’ erwiederte Valentin mit feſter Stimme. „Weiche von mir, Verſucher! Nimmermehr ſoll deine lockende Stimme mich wieder verführen!“
„Biſt du verrückt?“ ſchrie Theodor zornig. ‚Auf der Stelle komm und begleite mich.“.
„»Valentin erneuerte ſeine beſtimmte Weigerung; Theodor ſuchte ihn zu überreden, bat, drohete ſogar, aber Valentin blieb feſt.
„„Nun denn, wenn du durchaus ein Thor ſein willſt,“ ſagte Theodor endlich mit bitterem, höhniſchem Lachen, ‚ſo ſei es! Aber vergiß nicht, daß du einen


