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ſtehe da,— plötzlich ſchlug das Glück um, und jede Karte, die er beſetzte, verlor.
„„Thut nichts!“ ziſchelte der Verſucher. ‚Es iſt nur eine Laune des Glückes, du mußt das Verlorene wieder gewinnen.“
„Valentin ſpielte wieder und wieder, aber immer und immer nicht wollte das treuloſe Glück ſich lächelnd ihm wieder zuwenden. Zorn, Aerger, Angſt und Be⸗
ſorgniß blitzten aus ſeinen von Leidenſchaft gerötheten
Augen, während ſein Geſicht immer bläſſer wurde, ſeine Stirn ſich mit Schweißtropfen bedeckte, und ſeine Hände zu zittern begannen. Er verlor mehr und mehr, ver⸗ lor, was er an dieſem Abende bereits gewonnen hatte, verlor ſeine ganze mitgenommene Baarſchaft, und wankte todtenbleich vom Tiſche zurück.
„„Du wirſt doch nicht ein Narr ſein und aufhören wollen?« flüſterte Theodor ihm zu. ‚Hier nimm und trink! Ein Glas Wein wird dir gut thun.“
„Valentin trank raſch hinter einander mehrere Glä⸗ ſer, und die Röthe kehrte in ſein Geſicht zurück, wäh⸗ rend das Blut wie flüſſiges Feuer in ſeinen Adern pulſirte. Er taumelte und mußte ſich an der Lehne eines Stuhles feſthalten, um nicht nieder zu ſinken.
„„Laß mich!’ ſtammelte er. ‚Ich habe Alles ver⸗ loren, Theodor!“
„Unſinn! Was frägſt du nach ein paar Thalern,“ erwiederte der Verſucher, ‚„nur den Muth darfſt du nicht ſinken laſſen. Friſch weiter, das Glücksrad dreht ſich, und wenn du jetzt unten biſt, kannſt du im nachſten Augenblicke oben ſein.“
„Aber ich habe kein Geld mehr, um nur eine ein⸗


