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vor Allem erſt in's Geſchäft und Gelder abliefern, die ich einkaſſiert habe. In einer halben Stunde ſteh' ich zu deinen Dienſten, und du magſt mich bis dahin auf meinem Zimmer erwarten.“
„„Das Geſchäft iſt ſchon geſchloſſen, ich komme eben her, entgegnete Theodor.„Es wird dir alſo nichts nützen, erſt hinzufahren. Komm lieber gleich mit mir!“
„Nein, nein, das geht nicht,“ ſagte Valentin feſt,—
zich muß erſt in das Geſchäft und meinen Principal ſprechen. Alſo auf Wiederſehen in einer halben Stunde ſpäteſtens. Fahre zu, Kutſcher!“
„Der Wagen raſſelte weiter über das Straßenpflaſter und Theodor ſchaute ihm mit einem eigenthümlichen Blicke nach, während zugleich ein hoöͤhniſches Lächeln auf ſeinen Lippen ſchwebte.
„„Fahre hin, murmelte er,— ‚du kommſt mir wieder, und ich werde dich um ſo willkommener heißen, wenn du auch die Geldſäcke mitbringſt. Hm, da wäre vielleicht etwas zu machen. Das Geſchäft iſt wirklich geſchloſſen, und wenn er das Geld nicht abliefern kann, ſo muß er es natürlich mit in ſeine Wohnung nehmen. Ich muß aufpaſſen und werde dann an gehöriger Stelle
einen Wink geben. Die Spielbank muß mit mir theilen, wenn es gelingt. Ja, ja, ſo will ich's machen und es
wird gehen, denn der Thor iſt leidenſchaftlich und leicht⸗ ſinnig. Aber zuerſt nach ſeiner Wohnung.“
„Theodor begab ſich dahin, und fand als täglicher Gaſt leicht Eingang in Valentin's Zimmer. Er ſtellte ſich an's Fenſter und beobachtete mit lauernden Blicken die von Laternen matt erhellte Straße. Nicht lange, ſo vernahm er das Geräuſch eines ferne rollenden Wa⸗ gen's, und rieb ſich ſchadenfroh die Hände. ‚Er iſt es!


