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damit, denn er ſchauderte vor ſich ſelber, indem er ſich erinnerte, welche häßlichen Leidenſchaften an dem geſtri⸗ gen Abende ihm Seele und Leib durchwühlt hatten; auch bezahlte er mit dem gewonnenen Gelde unverzüg⸗ lich die gemachten Schulden, und hielt ſich mehrere Tage hindurch von der leichtſinnigen Geſellſchaft zurück, die ihn ſchon bis faſt an den Rand des Abgrundes geführt hatte. Aber leider war dies Alles nur vor⸗ übergehend, und ſchon am fünften oder ſechsten Tage ſehnte er ſich nach ſeinen leichtfertigen Kameraden und empfand zu Hauſe in ſeiner Einſamkeit die peinlichſte Langeweile. Er merkte nicht, daß das alte Unkraut aus ſeiner früheren Jugend noch nicht vollſtändig mit Wurzel und Stiel ausgerottet war; das Beiſpiel, die Ermahnungen und guten Lehren Daniels hatten es nicht gänzlich vernichten können, und da es wieder günſtigen Boden fand, ſchoß es auch ſchnell und üppig wieder auf und überwucherte die gute Saat, welche Daniel in Valentin's Herz geſtreut und ſo ſorgſam gepflegt hatte. Der alte Schelm ſchlug Valentin wie⸗ der in den Nacken, er konnte ſeinen üblen Gelüſten nicht auf die Dauer wiederſtehen, und am ſiebenten Tage ſchwamm er wieder in dem Strudel dahin und ließ ſich ohne Widerſtand von ſeinen Wirbeln zu einem unbe⸗ kannten Ziele fortreißen.—
„Jung gewohnt, alt gethan.“
„Wie Valentin daheim im Vaterhauſe gedankenlos in die Welt hinein gelebt hatte, ſo jetzt wieder in glei⸗ cher Weiſe, nur unter anderen Verhältniſſen. Der feſte Vorſatz, nicht mehr zu ſpielen, zerrann wie eine Schneeflocke im Frühlinge, bei der erſten Aufforderung, welche von Seiten Theodor's an ihn gerichtet wurde,
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