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Jung gewohnt, alt gethan : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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einem Traume auf, und athmete ſchwer aus tiefſter Bruſt.

Ich glaube, du haſt recht, Theodor, gab er zur Antwort.Laß uns gehen!

Er raffte von dem umherliegenden Gelde noch zu⸗ ſammen, was ihm gehörte, und ſtahl ſich von dem Spieltiſche hinweg. Dennoch bemerkte der Bankhalter ſeine Entfernung, und lächelte höhniſch hinter ihm her.

Geh' nur, murmelte er in ſeinen Bart hinein⸗ deutlich genug, daß Valentin es hoͤren konnte.‚Du kommſt mir wieder!

Niemals! Niemals! rief eine Stimme in Va⸗ lentin's Herzen. ‚Einmal hier geweſen und nie wie⸗ der! Nein, das Spiel iſt doch eine häßliche Leiden⸗ ſchaft, und ich will ihr nicht wieder fröhnen.

Er äußerte ſich auch in dieſem Sinne beim Heim⸗ wege gegen Theodor, aber dieſer ſchüttelte unglaͤubig den Kopf, und antwortete nur:Wir werden ja ſehen. Aber was haſt du gewonnen, Valentin? Es muß eine ziemlich anſehnliche Summe ſein.

Mehr, als zweihundert Thaler gewiß, entgegnete Valentin, indem er mit dem Gelde in ſeinen Taſchen klimperte. ‚Hier, nimm, Theodor, eine Handvoll Tha⸗ ler mußt du nehmen, wär' es auch nur, um mir die Laſt ein wenig zu erleichtern. 8

Theodor ließ ſich gar nicht lange zureden, ſondern ſteckte kaltblütig die Handvoll Thaler in ſeine Taſche.

Danke! ſagte er. ‚Es iſt hübſch von dir, daß du deine guten Freunde nicht vergißt. Das wird dir auch künftig Glück bringen. Aber hier ſind wir an deiner Wohnung. Willſt du heimgehen und dich