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Schulden ledig zu werden, ſchien ihm äußerſt verlockend und angenehm.
„„Ich gehe mit,“ ſagte er nach kurzem Bedenken. „Aber, wenn es der Principal erfährt? Er hat mich ganz beſonders vor dem Spiele gewarnt, und mich mit augenblicklicher Entlaſſung bedroht, wenn ich jemals dieſer Leidenſchaft fröhnen würde.⸗
„Einmal ein Spielchen machen iſt nicht leiden⸗ ſchaftlich ſpielen,“ entgegnete Theodor leichthin. ‚Außer⸗ dem, wie ſoll er's erfahren? Er ſelbſt kommt nicht an jenen Ort, und wir, die wir ihn beſuchen, werden uns Alle hüten, davon zu plaudern. In dieſer Be⸗ ziehung biſt du ſicher.“
„Nun, dann iſt's abgemacht, ich verſuche mein Glück!« ſagte Valentin entſchloſſen. ‚Hole mich ab, ich werde dich erwarten.“
„Theodor verſprach ſich pünktlich einzuſtellen, und
kam richtig zur beſtimmten Stunde. Valentin hüllte
ſich in ſeinen Mantel und begleitete ihn. Nachdem ſie mehrere enge, winkelige Gaſſen durchſtrichen hatten,
blieb Theodor vor einem Hauſe mit trübe blendender
Laterne ſtehen, und klopfte auf eigenthümliche Weiſe an einen der verſchloſſenen Fenſterladen.
„Merke dir dieſe Art des Klopfens, Valentin, ſagte er.„Es iſt das Zeichen, daß ein Eingeweihter draußen ſteht. Man wird uns ſogleich öffnen.“
„In der That raſſelte der Riegel der verſchloſſenen Thür, ſie wurde geöffnet und ein Burſche mit ver⸗ ſchmitztem Geſicht ließ die beiden jungen Leute ein.
„Der Spieltiſch ſchon beſetzt?« fragte ihn Theodor, nachdem er ihm vertraulich zugenickt hatte.
Jung gewohnt ꝛc.


