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wollte zu Herzen gehen laſſen, ſo müßte ich ſchon längſt geſtorben und begraben ſein. Sei doch nicht thöricht, Valentin! Haſt du in Wahrheit gar kein Geld mehr?e „Dieſe paar Thaler da ſind Alles, was ich be⸗ ſitze, denn auch meinen Gehalt habe ich ſchon auf einen ganzen Monat im Voraus genommen.“
„Theodor ſchlug wieder ein helles Gelächter auf.
„„Nun, da ſieht man doch, daß du ein richtiger Kindskopf biſt!“ ſagte er.„Hat der Menſch da noch vier blanke Thaler liegen und will verzweifeln! Höre, mein lieber Valentin, wenn ich es nicht ſo ſehr gut mit dir meinte, ſo würde ich dich jetzt ſitzen laſſen, und ganz einfach denken, du wäreſt ein Narr. Aber weil ich dich wirklich lieb habe, und weil du mir ſchuld gibſt, ich ſei mit die Urſache an deinem Unglücke, ſo ſollſt du einen guten Rath von mir hören. Ich weiß einen ſicheren Ort, wo zuweilen ein kleines Spielchen gemacht wird. Dorthin will ich dich führen, du ſpielſt mit deinen vier Thalern da, und ich möchte dafür ſtehen, daß du ein hübſches Sümmchen Geld gewinnſt, denn Anfänger im Spiel haben immer Glück. Nun, was meinſt du dazu?“
„„Wenn es nur wahr iſt! erwiederte Valentin kleinlaut. ‚Geſetzt aber, ich verlöre auch die paar Tha⸗ ler noch, was dann?“
„„Du wirſt ſie eben nicht verlieren! verſicherte Theodor. ‚Ich kenne das. Geh' nur heut' Abend ganz ruhig mit mir, und du ſollſt ſehen, daß du mit
vollen Taſchen vom Speeltiſche zurückkehrſt.“
„Valentin lauſchte mit Begierde der Stimme des Verſuchers. Mit einem Schlage ſeiner Sorgen und


