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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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mer die hellen Thränen in deinen Augen ſtehen, wenn ich ſie vorgeleſen habe.

Kümmere dich nicht darum, lieber Mann, erwie⸗ derte die Mutter.Wenn ich weine, ſo ſind es Thrä⸗ nen, die mir das Herz erleichtern.

Nun, ſo ſei es denn, in Gottes Namen, ſprach der Vater und ſchlug die Stelle nach, wo in der Bibel die Geſchichte vom verlorenen Sohne erzählt wird.

Er las, und Hans draußen am Fenſter hörte und verſtand jedes Wort.

Dieſe Worte lauteten alſo:

Und er ſprach: Ein Menſch hatte zween Söhne. Und der Jüngſte unter ihnen ſprach zum Vater: Gieb mir, Wnter, das Theil der Güter, das mir gehöͤret. Und er theilete ihnen das Gut. Und nicht lange darnach ſammelte der jüngſte Sohn Alles zuſammen, und zog ferne über Land; und daſelbſt brachte er ſein Gut um mit Praſſen. Da er nun alles das Seine verzehret hatte, ward eine große Theurung durch daſſelbige ganze Land, und Er fing an zu darben; und ging hin und hängete ſich an einen Bürger deſſelbigen Landes, der ſchickte ihn auf ſeinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrete ſeinen Bauch zu füllen mit Träbern, die die Säue aßen; und Niemand gab ſie ihm. Da ſchlug er in ſich und ſprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brod die Fülle haben, und Ich verderbe im Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen, und zu ihm ſagen: Vater, ich habe ge⸗ ſündigt in dem Himmel und vor dir, und bin hinfort nicht mehr werth, daß ich dein Sohn heiße; nehme mich als einen deiner Tagelöhner. Und er machte ſich auf und kam zu ſeinem Vater. Da er aber noch ferne von