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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Hans gieng und gieng mittlerweile auf Gerathe⸗ wohl weiter. Dumpfe Wuth gegen ſich ſelber machte ihn faſt raſend. Hin war auf einen Schlag der Lohn ſechsmonatlicher ſchwerer Arbeit, und er konnte Nie⸗ manden als ſich ſelbſt anklagen. Er warf ſich endlich zu Boden, und tobte ſeinen Schmerz in lauten Jammer⸗ tönen aus, die weithin durch den Wald drangen.

Ha, Menſch, was fehlt Euch denn? fragte plötz⸗ lich eine Stimme neben ihm.

Hans ſchreckte in die Höhe und erblickte einen Fremden, der auf einem ſtattlichen Pferde neben ihm hielt und ihn gutmüthig anſchaute.

Was fehlt Euch? fragte er noch einmal.Ihr ſeid unglücklich, wie ich ſehe. Kann ich Euch helfen?«

Hans empfand Vertrauen zu dem Fremden, und erzählte ihm in ſchlichten Worten ſein unglückliches Schickſal. Der Fremde lachte.

Wißt Ihr was, Freund? ſagte er dann.»Geht morgen wieder nach der Farm von Mr. Blunt, und ich verſpreche Euch, daß Ihr dort die vermeintlich geſtoh⸗ lenen Thiere ſammt und ſonders in beſtem Wohlſein finden werdet. Ich kenne dieſen Mr. Blunt! Er iſt ein Schurke durch und durch, und hat jedenfalls ſelber ſeine Thiere auf die Seite geſchafft, um einen Vorwand zu haben, Euch Euren ſauer verdienten Lohne vorzu⸗ enthalten. Alſo guten Muth! Stellt den Burſchen morgen zur Rede, und im Uebrigen lebt wohl! Der Fremde trabte auf ſeinem Rößlein davon, und ließ Hans ſtrahlend vor Freude zurück. Hans glaubte ihm. Er erklärte ſich jetzt ſeine ungewöhnliche Müdig⸗ keit am geſtrigen Abende. Jedenfalls hatte Frau Blunt ein Schlafmittel in den Thee gethan, und als daſſelbe