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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Mit Einbruch der Nacht begab er ſich auf ſeinen Poſten, überzeugte ſich, daß Alles in beſter Ordnung war, und nahm auf einem gefällten Baumſtamme Platz, von wo er beim hellen Mondſchein die in tiefem Frieden ruhen⸗ den Thiere, ſo wie auch den Waldſaum deutlich über⸗ blicken konnte. Wenn etwa Diebe kamen, konnten ſie ſich wenigſtens nicht ungeſehen der kleinen Heerde nähern. Hans blieb wacker munter und aufrecht bis gegen Mitternacht, obgleich er gegen eine ganz ungewöhnliche Muͤdigkeit zu kämpfen hatte. Nach Mitternacht ver⸗ mochte er aber nicht länger zu widerſtehen. Die Augen fielen ihm zu, das Gewehr entglitt ſeiner Hand, ſeine Beſinnung ſchwand völlig dahin; er ſchlief ganz feſt, wie ein Todter. 3 Nicht lange darauf öffnete ſich die Thür des Farmer⸗ Hauſes, und heraus traten Mr. Blunt und ſeine bei⸗ 4 den Söhne. Sie näherten ſich leiſe dem Schlummern⸗ den, und lachten ſpöttiſch. /Er hört, ſieht und fühlt nichts mehr, ſagte Mr. Blunt.Die Mutter hat den Thee ausgezeichnet gut gekocht. Raſch an's Werk denn. Jagt die Pferde und Rinder auf, Jungen, und dann fort in's Verſteck da⸗ mit!« Die Knaben gehorchten. Ihre langen Peitſchen weckten die Thiere, und trieben ſie in den Wald hin⸗ ein. Hier verſchwanden Heerde und Menſchen. Erſt gegen Morgen kehrte der Farmer mit ſeinen Söhnen zurück, überzeugten ſich, daß Hans immer noch feſt ſchlief, und gingen dann wieder in das Blockhaus. Hans mittlerweile ſchlief und ſchlief, bis der erſte helle Sonnenſtrahl uͤber ſein Geſicht ſtreifte und ihn

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