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Plätzchen ſuchen wolle. Aber immer wies er dieſen
Gedanken wieder von ſich, weil er doch wenigſtens viel Geld auf der Farm bei Mr. Blunt verdiente, das ihm eines Tages den Weg nach der erſehnten Heimath bahnen ſollte. In dieſer Hoffnung hielt er aus, und ertrug die ſchwere Arbeit, die ſchlechte Koſt, und ſelbſt die unfreundliche Behandlung von Mr. Blunt's Familie mit Ruhe und Geduld.
So vergieng Woche auf Woche. Sein Leben war immer das nämliche, nur in der Arbeit gab es mitunter
eine Abwechslung. Als genug Holz gefällt und ge⸗
ſchlagen war, das Mr. Blunt und ſeine Söhne auf dem Flüßchen zum Miſſiſſippi hinunter transportirten, kam die Zeit der Ernte, und Hans mußte jeden Mor⸗ gen mit Tagesanbruch hinaus auf's Feld, um zu mähen, Garben zu binden und dieſe in die Scheunen zu ſchaffen. Zugleich mußte er auch für das Vieh ſorgen, die Kühe melken, die Ställe miſten, und nach den Pferden
ſehen. Nach der Ernte gab es wieder alle Hände voll
zu thun mit Dreſchen und Auskörnen der Maiskolben; dann wieder mußte der Acker von Neuem beſtellt wer⸗ den,— kurz jeder Tag brachte ſchwere, ſchwere Arbeit, und als Koſt immer noch nichts Anderes, als Mais⸗ kuchen und Speck. Es war ein Hundeleben, das Hans führen mußte, bis endlich der Winter herannahete, der minder ſchwere und arbeitsvolle Tage zu bringen ver⸗ ſprach. 8 Hans freute ſich auf dieſe Zeit verhäͤltnißmäßiger Ruhe. Er hatte die Abſicht, die Winter⸗Monate noch
bei Mr. Blunt zuzubringen, dann aber, in den erſten
Frühlingstagen, ſich zu verabſchieden und mit ſeinem
keerſparten Verdienſte in ſeine Heimath zurückzukehren.
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