zur Seite, und gegen Mittag hatte Hans den Baum⸗ ſtamm ſo weit eingekerbt, daß jeden Augenblick das Umſtürzen der gewaltigen Krone erfolgen konnte.
Jetzt erſt ließen ſich Mr. Blunt und ſeine Söhne, Bob und Bill, wieder blicken. Den ganzen Vormittag hatte Hans allein arbeiten müſſen. Der Farmer lobte Hans wegen ſeines Fleißes; dann legte er mit ſeinen Söhnen, kräftigen Burſchen von zwölf und fünfzehn Jahren, die letzte Hand an den Waldrieſen, und unter ihren Hieben neigte ſich bald der Stamm und ſtürzte praſſelnd, die nächſten kleineren Bäumen mit nieder⸗ ſchmetternd, zu Boden.
„So, das wäre genug Arbeit für den Vormit⸗ tag,“ meinte der Farmer.»Können nun an das Eſſen denken.“
Alle Viere begaben ſich nach der Blockhütte zurück, wo Frau Blunt, ein altes, häßliches Weib mit groben Zuͤgen und grauen Haaren, die in langen Strängen ungeordnet um ihr Geſicht ſielen, das Eſſen bereits an⸗ gerichtet hatte. Die Gerichte waren die bekannten: Speck und Maiskuchen, ſchlechter Kaffee und Thee ohne Milch und Zucker. Hans bequemte ſich mit Widerwillen zum
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Eſſen, aber er mußte ſchon zugreifen, wenn er nicht Hunger leiden wollte. Es gab nun einmal nichts Beſſeres hier in der Wildniß.
Nach Tiſche gieng es wieder hinaus in den Wald und an die Arbeit. Der Farmer und ſeine Söhne begleiteten zwar ihren Knecht, gaben ſich aber draußen keine große Mühe, ihm zu helfen. Hans mußte die Hauptſache thun, die Anderen griffen nur ſo gelegentlich einmal zu, und hüteten ſich wohl, übermäßige Anſtren⸗
gungen zu machen. Hans quälte ſich ab, bis es * 1


