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paar Stunden weiter unterhalb in den Miſſiſſippi. Wir fällen die Bäume an ſeinem Ufer, zerſägen und zerhauen ſie, und flößen ſie dann an den Miſſſiſſippi hinunter, wo wir das Holz gut an die Dampfſchiffs⸗Capitains verkaufen können. Iſt freilich ſchwere Arbeit, dieſes Baumfällen, bringt aber auch weit mehr ein, als die Landwirthſchaft und die Viehzucht hier zu Lande. Be⸗ bauen deshalb nicht mehr Land, als noͤthig iſt, Mais und Kartoffeln für uns und das liebe Vieh heran zu ſchaffen. Da ſind wir zur Stelle. Könnt nun an⸗ fangen zu arbeiten. Stehen gerade da ein paar Ahorn⸗ Bäume, die manche Klafter Holz liefern werden. Seid hübſch fleißig, Mann, wenn wir gute Freunde bleiben ſollen.«
Mit dieſen Worten entfernte ſich der Farmer wieder, und ließ Hans in dem einſamen Walde allein, und zwar nicht in der beſten Laune, zurück. Den ganzen Tag Bäume fällen und Holz hacken war allerdings ſehr harte Arbeit, und faſt wollte es Hans bedünken, daß er es, ſelbſt als Hafen⸗Arbeiter, bedeutend beſſer gehabt hatte, als hier, fern von allem Menſchenverkehre, mitten im Urwalde.
„Hilft aber Alles nichts, ich muß aushalten, bis ich mir das Geld zur Ueberfahrt nach Deutſchland verdient habe,« murmelte er vor ſich hin.„Alſo nur friſch an die Arbeit,— der Lohn kommt ſchon hin⸗ terher!“
Als gelernter Tiſchler wußte er bereits mit Säge, Holz und Beil umzugehen, und die Schläge ſeiner Arxt, kräftig gegen den mächtigen Stamm eines Ahorn⸗Baumes geführt, tnten weithin durch den rauſchenden Urwald. Splitter und Spähne flogen unter den gewaltigen Hieben


