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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Appetit zu machen, und ihm die unwohnliche Wohnung wohnlicher erſcheinen zu laſſen. Dennoch mußte er ſich in ſeine Lage ſo gut wie möglich zu ſchicken ſuchen, und der Umſtand, daß ſeine Herrſchaft auch nichts Beſſeres, als er, zu brocken und beißen hatte, trug dazu bei, ihn mit ſeinem Looſe wieder auszuſöhnen. Er griff zu, und ſich ſatt an Speck und Maiskuchen. Ein paar Taſſen heißer Thee ohne Zucker und Milch halfen ihm das zähe Mais⸗Gebäck hinunter ſpülen, und nun war wenigſtens der Hunger geſtillt, wenn auch freilich Zunge und Gaumen nicht ſonderlich befriedigt waren.

Und nun an die Arbeit, ſagte der Farmer, ich werde Euch an eine Stelle im Walde führen, wo Ihr Bäume zu fällen und Holz zu ſpalten habt. Später werden ich und meine Jungen euch mit helfen. Dort iſt Art und Säge. Denke, Ihr werdet Beide bald handhaben lernen.

Hans hätte gern von der langen Fahrt auf der Eiſenbahn ausgeruhet, denn er fuͤhlte ſich wirklich müde, und das um ſo mehr, als er in der vergangenen Nacht kaum einige Minuten geſchlafen hatte. Aber Mr. Blunt nahm keinerlei Rückſichten, er befahl, und Hans mußte gehorchen.

Nicht weit von der Blockhütte entfernt floß mitten durch den Wald ein nicht über ſechszig Fuß breites, aber, wie Mr. Blunt bemerkte, ſehr tiefes und reißendes Flüßchen. Dicht daneben auf beiden Ufern war bereits ein langer Streifen des Waldes von Bäumen entblößt, und Mr. Blunt deutete an, daß dieſer Streifen noch immer weiter in die Wildniß hinein ausgedehnt werden ſolle.

Mußt wiſſen, ſagte er,dieſer Fluß fällt ein