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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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2Wollen frühſtücken, nahm der Farmer wieder das ort.

Der Junge deutete mit der einen Hand rückwärts in's Haus hinein, ohne ſich weiter zu rühren. Aber ſein Vater verſtand ihn ſchon, winkte Hans, ihm zu folgen und trat mit ihm durch die Thür in das Haus. Rechts lag das Wohnzimmer, links die Küche, wo auf dem Herde ein Feuer brannte, über welchem ein Topf mit Waſſer ſiedete. Der Farmer nahm einen anderen Topf, that aus einem Kaſten etwas Thee hinein, und ſchüttete heißes Waſſer darüber. Dann brachte er von einem Borte einige viereckige Stücke eines groben Ge⸗ bäckes herbei, ſchnitt von einer Speckſeite, die an einem Nagel in der Küche hieng, ein tüchtiges Stück Speck herunter, legte Alles auf einen roh gezimmerten Tiſch, und forderte Hans auf, zuzulangen.

Das iſt hier in der Wildniß unſer tägliches Früh⸗ ſtück, Mittags⸗ und Abend⸗Eſſen, ſagte er, es ſei denn, daß meine Jungen Bob und Bill gelegentlich ein⸗ mal einen Hirſch im Walde ſchießen. Friſches Fleiſch iſt hier weit und breit nicht zu haben, und man kann natürlich nicht alle Tage ein Schwein oder einen Ochſen ſchlachten. Speck und Maiskuchen aber giebt's immer vollauf, und der Topf mit heißem Waſſer ſprudelt und brodelt ſtets über dem Feuer. Braucht nur zuzulangen, Mann. Wißt nun, wo die Maiskuchen liegen, wo der Speck hängt, und wo Kaffee und Thee aufbewahrt werden. Könnt jederzeit davon nehmen nach Belieben.

Hans fühlte einen gelinden Schauder durch ſeine Adern rieſeln. Alle Tage zu jeder Mahlzeit Speck und zähe Maiskuchen, und dazu hoͤchſtens eine Taſſe Thee oder Kaffee, das war nicht geeignet, ihm beſonderen