Farm, und Hans machte ein etwas verdutztes Geſicht, als Mr. Blunt auf ein ziemlich langes, aber nur von Holz aufgeführtes Gebäude zeigte, und dabei ſagte:„Hier wohne ich.“ 1
Hans hatte ſich eine ganz andere Vorſtellung von den Wohn⸗ und Wirthſchaftsgebäuden des Mr. Blunt gemacht. Er hatte zwar nicht gerade einen Palaſt zu finden erwartet, aber doch wenigſtens ein hübſches, großes Haus mit Stallungen und Seiten⸗Gebäuden, wie man häufig genug in faſt allen deutſchen Dörfern findet. Hier aber war nichts, als eine lange, niedrige Blockhütte mit einigen Luftlöchern ſtatt der Fenſter, und, ſtatt mit Schiefer oder Ziegeln, mit gewöhnlichen höl⸗ zernen Schindeln gedeckt. In der Nähe zeigte ſich eine Strecke urbar gemachten Landes, welches mit Mais be⸗ pflanzt war, und auf den Wieſen daneben weideten eine kleine Anzahl Kühe und einige Pferde. Eine Heerde Schweine tummelte ſich auf einem anderen Felde herum, das, wie es ſchien, mit Kartoffeln bepflanzt war. Dann aber kam der dichte Urwald, welcher die Farm von allen Seiten umgab. Der Stempel der Oede, Langen⸗ weile und Einſamkeit war der ganzen Gegend unver⸗ kennbar aufgeprägt.
„Nun, Ihr zieht ja eine Miene, als ob Ihr in einen ſauren Apfel gebiſſen hättet,“ ſagte Mr. Blunt, welcher Hans ſcharf beobachtete und ſofort bemerkte, daß derſelbe von ſeiner neuen Heimath nicht ſonderlich ange⸗ nehm überraſcht war.„Gefällt Euch nicht hier, was? Na, freilich, könnt nicht erwarten, im Urwald ſteinerne Häuſer und Paläſte zu finden, wie in New⸗York. Meine aber, wird Euch die Zeit trotzdem ziemlich ſchnell hier vergehen. Haben Arbeit gerade genug, um die


