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halb nach unten, und drückte ſich in ſeine Koje, um wo moglich nur wenigſtens ein paar Stunden Schlaf zu ge⸗ nießen. Aber daran war nun gerade in dieſer Nacht gar nicht zu denken. Das Schiff ſchwankte und ſtampfte vor dem immer heftiger wehenden Winde, und es dauerte gar nicht lange, ſo zeigten ſich bei verſchiedenen Paſſagieren die erſten Anzeichen der Seekrankheit. Mit fabelhafter Schnelligkeit griff das Uebel um ſich, und nach weniger als einer Viertelſtunde glich das Zwi⸗ ſchendeck einem Lazarethe, in welchem ſämmtliche Kranke Brechmittel hatten verſchlucken müſſen. Das Stöhnen, Aechzen, Wuͤrgen, Seufzen und Jammern aus allen Ecken und Winkeln her war auf die Dauer abſolut nicht zu ertragen, und außerdem füllte ſich das Zwi⸗ ſchendeck ſchnell mit Dünſten, welche auch nicht die ent⸗ fernteſte Aehnlichkeit mit dem erfriſchenden Dufte des Kölniſchen Waſſers hatten. In Verzweiflung ſprang Hans wieder aus ſeiner Koje heraus und flüchtete auf das Verdeck. Er wollte lieber Regen, Kälte und Wind ertragen, als da unten in dem Raume aushalten, der ihm ſchlimmer als Hölle und Fegfeuer vorkam.
Das ſchlechte Wetter hielt an, und Hans mußte
eine lange traurige Nacht zitternd vor Kälte, und durch⸗
näßt bis auf die Haut, auf dem Verdecke zubringen. Bitterlich bereute er jetzt, daß er nicht einen Platz in der erſten Kajüte genommen hatte; und wenn er ſeine jetzige Situation mit ſeiner früheren Lage verglich, wo er im Schutze des väterlichen Hauſes gelebt hatte, dann drängte ſich ihm unwillkührlich der Gedanke auf, daß er am Ende doch wohl eine ſchreckliche Dummheit be⸗ gangen habe, als er ſich ſo trotzig von dem Herzen ſeiner Eltern losgeriſſen. Uebrigens kamen ſolche Ge⸗
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