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ſchon noch im Hafen an, ihm faſt unerträglich zu wer⸗ den, wozu außer der Langeweile, die er erdulden mußte, auch noch ein anderer Umſtand beitrug, der ihm bald ſehr läſtig wurde. Das Zwiſchendeck nämlich, das er bei ſeiner Ankunft auf dem Schiffe als ganz alleiniger und einziger Paſſagier beſeſſen hatte, fing nachgerade an, ſich noch mit andern Paſſagieren zu füllen, die den Aufenthalt daſelbſt, beſonders während der Nacht, äußerſt unbehaglich und ungemüthlich machten. Am vierten Tage war bereits faſt jede Koje in dem ganzen großen Raum beſetzt, und zwar nicht alle von Leuten, deren Geſell⸗ ſchaft angenehm oder erfreulich genannt werden konnte. Aus aller deutſchen Herren Länder hatte ſich hier aller⸗ lei Volks zuſammen gefunden, nicht nur ehrliche Bauers⸗ leute oder rechtſchaffene Handwerkers⸗Familien, ſondern auch Strolche und Vagabunden mancherlei Art, denen man's gleich auf den erſten Blick anſah, daß es am geſcheidteſten ſein würde, wenn man ihnen zehn Schritte vom Leibe bliebe. Hans vermied ein Zuſammentreffen mit ſolchen Leuten, ſo viel er konnte, und traf außer⸗ dem die Vorſichts⸗Maßregeln, daß er den größten Theil ſeines baaren Geldes in ſeinem Koffer verſteckte, dieſen ſelbſt auf das Sorgſamſte verſchloſſen hielt, und den Schlüſſel dazu ſtets in ſeiner Taſche bei ſich trug. Jenen Leuten war jedenfalls nicht zu trauen, aber Hans konnte ſich wenigſtens vor ihnen ſchützen. Aber gegen ein anderes Uebel, das ihm faſt allen Schlaf un⸗ möglich machte, konnte er ſich nicht ſchützen. Jede Nacht herrſchte nämlich faſt ununterbrochen Lärm und Geräuſch
im Zwiſchendeck. Es waren wohl ein Dutzend Fami⸗
lien mit kleinen Kindern vorhanden, und es konnte gar nicht fehlen, daß bald dieſes, bald jenes von den armen


