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Vaterherz nehmen. Wenn aber nicht, nun, ſo iſt es beſſer, daß Hunderte von Meilen zwiſchen ihm und uns liegen,— wir brauchen denn doch nicht mit eigenen Augen ſeinen Untergang zu ſehen.“
So ſprach der Vater, und die Mutter tröſtete ſich allmählig, denn im Grunde des Herzens mußte ſie ihrem Manne am Ende Necht geben, da ja ſchon Jeſus Sirach ſagt:„Es iſt beſſer, ohne Kinder ſterben, denn gottloſe Kinder haben!“
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Zweites Kapitel. Aeber das Reer.
Ganz wohlgemuth, und ohne beſondere Abenteuer
zu erleben, kam Hans in Hamburg an. Unmittelbar
nach dem Scheiden aus dem väterlichen Hauſe hatte ihn freilich wohl eine leichte Anwandlung von Reue ergriffen, und er hatte einen Augenblick geſchwankt, ob es nicht am Ende doch beſſer wäre, vor dem Vater zu Kreuze zu kriechen, als in die weite Welt hinaus zu gehen,— aber dieſe flüchtige Anwandlung hatte ſehr ſchnell anderen Anſchauungen Platz gemacht. Nein, er war die Tyrannei, wie er die väterliche Obhut nannte, im elterlichen Hauſe müde. Jetzt, wo er ein reier Mann, und reichlich mit Geld verſehen war, das er, ſeiner Anſicht nach, drüben in Amerika mit leichter Mühe verzehnfachen konnte,— jetzt wäre es wohl eine


