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ſicht, ihren lieben Hans zu umarmen und ihn auf beſ⸗ ſere Gedanken zu bringen, aber Meiſter Willing hielt ſie mit Gewalt zurück. Zuerſt war er bei dem frechen Auftreten ſeines Sohnes nur überraſcht und erſtaunt ge⸗ weſen; dieſe Empfindungen gingen aber bald in kälteſte Entrüſtung über. Er ſtand auf aus ſeinem Lehnſeſſel, wo er jeden Morgen ſeinen Kaffee einzunehmen pflegte, ſtützte ſich mit beiden Händen auf den Tiſch, und ſchaute den widerſpenſtigen Buben mit einem ſolch durchdringen⸗ den Ausdrucke eiſiger Strenge an, daß Hans denn doch vor dieſem Blicke die Augen ſenken mußte.
„»Bube,“ ſagte dann der Vater mit ruhiger, tiefer Stimme,—„du bieteſt mir Trotz und willſt dich gegen meine väterliche Gewalt auflehnen! Thu' es denn! Ich hindere dich nicht! Geh' deinen eigenen Weg! Ich weiß, daß Gott der Gerechte dich überall finden und ſtrafen wird.«
„»Um Gotteswillen, Vater,“ fiel die geängſtigte Mut⸗ ter ein,—„vergieb ihm! Er iſt ja noch jung! Er weiß nicht, was er thut!«
„Nuhig,« verſetzte Vater Willing mit der vorigen eiſernen Strenge.»Er ſelber hat ſich von uns losge⸗ ſagt, er ſelber mag nun auch zuſehen, wie er ohne uns fertig wird in der Welt und in dem fremden Lande jenſeit des Meeres.“
»„Hans, falle dem Vater zu Füßen, bitte ihn um Verzeihung, dann kann noch Alles gut werden!“ rief die Mutter ihrem Sohne zu. 4
Hans gehorchte nicht. Er preßte trotzig die Unter⸗ lippe zwiſchen ſeine Zähne und ſchüttelte den Kopf.
»Ich will mein Geld!« ſagte er. »Du ſollſt es haben, auf der Stelle!« ſagt


