zu,— er ſchlief feſt ein.
In dem hübſchen, wenn auch nicht eben großen Hauſe Meiſter Willings war Alles ſtill und dunkel bis gegen Mitternacht. Nur aus der Werkſtatt, die in einem Seitengebäude lag, ſchimmerte immer noch Licht. Dieſes Licht war ſchwach, flackerte nur von Zeit zu Zeit ein wenig heller auf, und ſchien endlich ganz zu erlöſchen. Aber es ſchien auch nur ſo. Denn kaum eine Minite ſpäter flammte es in röthlichem Schein wieder auf, und erhellte plötzlich mit überraſchendem Glanze die Werkſtatt.
In dieſem Augenblicke richtete Frau Katharine, welche aus Kummer um ihren Sohn nur wenig und unruhig geſchlafen hatte, den Kopf von ihrem Bettkiſſen auf, warf einen Blick durch das Fenſter auf das ſchräg über liegende Nebengebäude, und ſprang mit einem Schrei des Entſetzens aus dem Bette.
»Vater, wach' auf!« rief ſie ihrem Manne zu.„In
was hat Hans da wieder angeſtellt!«
Meiſter Willing erwachte beim erſten Ausruf ſeiner rau, und war mit einem Satze aus dem Bette. Im Nu warf er den Schlafrock über, ſtürzte aus der Kam⸗ mer, nahm aus der Küche zwei, glücklicher Weiſe ge⸗ füllte Waſſer⸗Eimer mit, und war mit zwei Sprungen in der Werkſtatt. Flammen und Rauch ſchlugen ihm entgegen, aber der muthige Mann drang deſſen unge⸗ achtet ein, und kam gerade noch zu rechter Zeit, um das Feuer zu löſchen, das einen Haufen Spähne dicht neben dem Lager ſeines Sohnes entzündet hatte. Die Flammen erloſchen ziſchend, und jetzt taumelte auch
gingen; endlich fielen ihm aus Müdigkeit die Augen
der Werkſtatt iſt Feuer ausgebrochen! Großer Gott,


