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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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ſo trotziger Zug um ſeine Lippen trug nicht dazu bei, für ihn einzunehmen. Frau Katharine ſchrie laut auf, als ſie ihn erblickte, man konnte nicht recht wiſſen, ob aus Schreck oder vor Freude; Meiſter Willing aber empfing den Ankömmling mit finſteren Blicken und drohend gerunzelter Stirn.

»Guten Abend, Vater und Mutter,« ſagte dieſer kalt und gleichgültig.

»Wo kommſt du her?« fragte der Vater ſtreng, ohne den Gruß zu erwiedern.

»Nun, natürlich aus der Reſidenz,« verſetzte der junge Menſch.Man hat mich von der Schule weg⸗ gewieſen wegen der albernen Geſchichte in Lindenau, und da habe ich mich auf die Poſt geſetzt und bin nach Hauſe gefahren. Was hätte ich denn anders thun ſollen?«

»Keinen Unſinn hätteſt du begehen und keine Dumm⸗ heiten machen ſollen, nichtsnutziger Bube!« brauste der Vater auf.Aber jetzt iſt's auch genug! Ich habe dein Betragen ſatt, und anſtatt wieder auf ein Gymnaſium, werde ich dich als Lehrburſchen in die Werkſtatt ſchicken.

»Das iſt mir gerade recht,« lautete die Antwort des frechen Burſchen.Ich hab' es ſatt, mich mit dem albernen Lateiniſchen und Griechiſchen abzuplagen, mich von den Lehrern hudeln zu laſſen und auf den Schul⸗ bänken herum zu rutſchen. Säge und Hobel ſind mir lieber, als die Grammatik und die alten langweiligen Klaſſiker.«

Deſto beſſer für dich, wenn du endlich einmal

fleißig zu arbeiten lernen willſt,« ſagte der Vater.Du wirſt alſo von morgen ab in die Werkſtatt kommen,