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Jenseits des Meeres : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Weiſe ihr Müthchen gekühlt, triumphirend den Rückzug genommen. Nun weißt du's!« 8

Das iſt freilich ſchrecklich und wahrhaft entſetzlich, ſagte Frau Katharine ſehr bewegt.

»Und doch iſt es noch nicht das Schlimmſte,« fuhr Meiſter Willing fort.Daß ich den Schaden bezah⸗ len muß, den die ungezogenen Burſche angeſtiftet haben, will ich nicht einmal ſonderlich in Anſchlag bringen, aber ich fürchte ſehr, daß die anderen Folgen des leicht⸗ ſinnigen Streiches noch weit ſchwerer in's Gewicht fal⸗ len, als die Geld⸗Ausgabe. Der mißhandelte Schenk⸗

wirth hat natürlich bei der Schulbehörde Anzeige ge⸗

macht, und eine, jedenfalls ſehr ſtrenge, Beſtrafung der Schuldigen kann gar nicht ausbleiben. Am härteſten wird natürlich Hans davon betroffen werden, denn er iſt, wie ſchon geſagt, der Hauptanſtifter und Rädels⸗ führer der ganzen ſchlimmen Geſchichte.«

»Traurig! Sehr traurig! ſeufzte die Mutter.Läßt ſich denn gar nichts thun, um wenigſtens den übelſten Folgen vorzubeugen?«

»Wenn der Junge ſo geſcheidt geweſen wäre, mir gleich nach dem Begehen der Thorheit Alles klar und offen einzugeſtehen, ſo hätte ich vielleicht den Wirth be⸗ ſchwichtigen und die Anzeige verhüten können,« erwie⸗ derte der Vater.Aber nun iſt es zu ſpät, und wir müſſen eben abwarten, was für eine Strafe erfolgen wird.«. 3

In dieſem Augenblicke klirrte die eiſerne Garten⸗ thür, und raſche Schritte näherten ſich. Ein junger Menſch von etwa ſechszehn Jahren kam den Gang

herauf. Sein Aeußeres war nicht ungefällig, aber ein ggewiſſer Trotz funkelte aus ſeinen Augen, und ein eben

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