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Einſamkeit und begab ſich in's Freie, um ein Zuſam⸗ mentreffen mit den Mitgliedern des Hauſes zu ver⸗ meiden, denen er ſchwerlich ſeine tiefe Erſchütterung hätte verheimlichen können. Er mußte erſt mit ſich ſelbſt klar und im Reinen ſein, ehe er den Anderen wieder unter die Augen trat, und ſo ſuchte er denn ein ſtilles, abſeits gelegenes Plätzchen, wo er ungeſtört überlegen und den inneren Kampf mit ſich auskämpfen
konnte.
„Was ſollte er thun?«
Sein ganzes Herz drängte ihn in die Heimath; aber konnte, durfte er ſeinen Wohlthäter kränken, mit Undank ihm lohnen und ihm Schmerz bereiten? Nein, das ging nicht! Er mußte ſich ſeinem Willen fügen, mußte ferner Wohlthaten aus ſeiner Hand hinnehmen, und ſeinen Augen ſelbſt den Kummer verbergen, der ihn zu Boden drückte!
Es dauerte geraume Zeit, bis Baſtel zu dieſem Entſchluſſe gelangte, denn die Sehnſucht nach ſeinen Bergen war ſo groß und heftig, daß er ſie kaum durch die Rückſichten auf Herrn Brockhuſen zu bewaͤltigen vermochte. Der Abend dunkelte bereits, als er heim⸗ kehrte, und von der ganzen Familie, die eben am Thee⸗ tiſche beiſammen ſaß, empfangen wurde. Frau Brock⸗ huſen drückte ihm die Hand, Adelbert umarmte ihn mit warmer Freundſchaft, und Herr Brockhuſen zog ihn an ſeine Seite auf einen Stuhl nieder.
„Es iſt ſchon Alles abgemacht,“ ſagte er.„Ich habe mit meiner Frau und meinem Sohne geſprochen, und ſie freuem ſich eben ſo ſehr, dich bei uns zu be⸗ halten, als ich. Darum kein Zögern weiter. Du trittſt morgen in mein Comptoir ein, beziehſt den gleichen


