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In demselben Hause! : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Geleit, und ſchloß die Thüren hinter ihnen zu. Wil⸗ helm aber blieb bei dem Vetter Rempelmeier zurück, der ſich noch immer nicht von ſeinem Schrecken erholen konnte. Er brachte ihn zu Bett, und wachte an ſei⸗ nem Lager, bis klar und hell ein neuer Morgen her⸗ auf dämmerte.

Siebentes Kapitel.

Herr Rempelmeier.

Klar und hell kam der Morgen, aber der erſte Sonnenſtrahl, der durch das Kammerfenſter auf Herrn. Rempelmeier fiel, ließ nichts Erfreuliches wahrnehmen. Der alte Herr lag im heftigſten Fieber; halb träumend, halb wachend ſtieß er verwirrte Reden aus, murmelte abgebrochene Sätze und Worte vor ſich hin, und machte mehrmals Miene, aus dem Bette zu ſpringen, woran ihn Wilhelm nur mit Mühe verhindern konnte. Die ganze Nacht hindurch war dieß ſchon ſo fortgegangen. Angſt und Schrecken ſchienen die Verſtandeskräfte des Herrn Rempelmeier völlig gelähmt zu haben, und über⸗ all glaubte er Diebe und Mörder zu ſehen, die nach ſeinem Leben und ſeinen Schätzen trachteten. Der arme Wilhelm hatte unendliche Noth mit ihm, und vermochte ihn kaum zu beſchwichtigen, wenn ein ſolcher Fieberanfall Macht über ihn gewann.

Endlich, als der Tag vollends angebrochen war, ſchien ſich die aufgeregte Whunnaſe des alten Herrn*