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In demselben Hause! : Eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Keller herauf drang. Kurz nach halb Zwölf verließ der letzte Gaſt das Schenklokal, und hinter ihm wunde der nach der Straße führende Ausgang vom Winthe verſchloſſen.

Jetzt iſt's Zeit!« ſagte unten eine Stimme.Biſt du bereit, Karl?«

Schon lange, Vater! Wir können gleich an's Werk gehen.«

So nimm die Laterne, ich will die Dietriche neh⸗ men. Wenn Alles gut geht, ſind wir mit der ganzen Geſchichte in einer Viertelſtunde fertig. Haſt du den Strick und das Tuch?«

Hier, Vater!

Gut! Man kann nicht wiſſen! Am Ende wacht der Alte doch auf, und für dieſen Fall müſſen wir uns vorſehen. Komm nur! Wir wollen gehen! 5

Und wir auch!« ſagte der Kommiſſär leiſe, ſobald das Knarren einer Thür unten verrieth, daß die Spitz⸗ buben den Keller verlaſſen hatten.Müſſen ſie über den Hausflur, um in den Hof zu gelangen?«

Nein, ſie haben aus dem Keller einen beſonderen Ausgang nach dem Hofe.

Dann vorwärts! Hurtig!«

Alle drei verließen die Werkſtatt und eilten nach oben. Die Leute dort waren auf ihrem Poſten und meldeten, daß ſich bis jetzt nichts gerührt hätte.

Gut! Aber nur aufgepaßt,« ſagte der Kommiſſär. Der Augenblick iſt da, ſie werden ſogleich kommen.

Die Polizeileute mußten ſich in der Nähe der Thür aufſtellen, während der Kommiſſär ſelbſt mit Leonhard und Wilhelm an das mit einem halb durchſichtigen Vorhange verſehene Fenſter trat, von welchem aus man