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Hauche verfolgt, in der Richtung zurück, die er am Morgen gekommen war.
Der brave Hengſt ſchien die Gefahr nicht minder gut zu kennen, als ſein Reiter. In raſendem Laufe ſtürmte er vorwärts, über die im Nu mit einer weißen Schneehülle bedeckte Ebene dahin. Er bedurfte keines Anrufes, keines Spornes, keiner Peitſche, um ihn zur äußerſten Aufbietung ſeiner Kräfte anzuſtrengen. Im⸗ mer grade aus, im eiligſten Lauf rannte er weiter. Felix wußte nicht, wohin er geriſſen wurde, denn der Schnee fiel ſo dicht, daß er nicht zwei Schritte weit vor ſich ſehen konnte. Er ließ den Hengſt laufen ohne von den Zügeln Gebrauch zu machen, die er mit den von Froſt erſtarrten Händen kaum noch feſt zu halten
vermochte.
Und weiter ging es immer weiter, wie vom Sturm gejagt, der heulend und brauſend, wimmernd und pfeifend, über die lockere Schneedecke fegte, und immer und unaufhörlich neue Schneemaſſen aus den fliegen⸗ den Wolken herunter ſchüttelte.
Nach der Berechnung, welche Felix anſtellte, hätte er ſchon längſt bei dem verlaſſenen Wirthshauſe ange⸗ kommen ſein müſſen, und der ſchreckliche Gedanke drängte ſich in ihm auf, daß er es verfehlt haben, und wie blind daran vorüber geritten ſein müſſe. Was ſollte denn aus ihm werden, wenn er nicht ein
anderes Obdach fand? Schon fühlte er, wie die durch⸗
dringende Kälte allmählig die Wärme aus ſeinen Glie⸗ dern vertrieb, und das Blut in ſeinen Adern zu Eis zu erſtarren drohte. Wenn er nicht bald eine Zu⸗
flucht entdeckte, mußte er ſich verloren geben.
Sein wackerer Hengſt griff übrigens unermüdlich
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