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„Alſo um halb ein Uhr, ſagten Sie, wollten die Spitzbuben ſich auf den Weg machen,“ nahm der Fürſt wieder das Wort.„Jetzt iſt es Eins,— wir haben alſo noch ein Stündchen zu warten. Löſchen wir aber, um die Kerls nicht zu verſcheuchen, alle Lichter aus. Sie werden dann glauben, daß wir ruhig ſchlafen.“
Er that nach ſeinen Worten, und nahm dann mit Felix hinter einem großen Ofenſchirm Platz, wo ſie zwar ſehen, aber nicht geſehen werden konnten.
Die Zeit verſtrich. Kurz vor zwei Uhr vernahm man ein Geränſch auf dem Gange vor dem Wohn⸗ zimmer. Gleich darauf ward von außen vorſichtig die Stubenthür geöffnet, und zwei Geſtalten, beim Mond⸗ lichte ziemlich deutlich erkennbar, traten in das Gemach.
„Da wären wir,“ ſagte der Eine von ihnen leiſe. „Dort rechts muß die Kammerthür ſein, Petrowitſch. Wenn nur der Fürſt recht feſt ſchläft!“ 8,dOb er ſchläft oder nicht, iſt mir ganz gleichgül⸗ tig,“ verſetzte der Andere.„Will er ſich wehren oder Lärm ſchlagen, ſo mache ich ihn mit meinem Meſſer
ſtumm auf ewig. Alſo vorwärts, Jwan! Die Beute
kann uns nicht mehr entgehen!“ Die beiden Schurken ſchlichen auf den Zehen nach 8 der Kammerthür, machten ſie auf, und verſchwanden
im Schlafzimmer. Wenige Augenblicke nachher ver⸗
nahm man Geſchrei, das Krachen eines Piſtolenſchuſ⸗
ſes, dann einen ſchweren Fall, und ein dumpfes
Stöhnen. Der Fürſt zündete ſchnell ein Licht an,
und trat mit Felix auf den Schauplatz des Kampfes. Sie fanden Iwan und Petrowitſch gefeſſelt auf dem uſ boden liegen. Des Letzteren Geſicht war mit DAAlut beſudelt, das aus einer übrigens nur leichten
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